1953 wurde der Christliche Blindendienst in den alten Bundesländern wieder neu ins Leben gerufen, nachdem er 1904 als „Verein zur Förderung des christlichen Lebens unter den Blinden deutscher Zunge“ entstanden war und durch die beiden Weltkriege mehr oder minder in der Versenkung verschwunden war.
Der Kriegsblinde und Hirnverletzte Pastor Heinz Berner wurde mit dem Wiederaufbau betraut. Die neue Geschäftsstelle wurde in Schuby bei Schleswig eingerichtet, da Heinz Berner dort auch als Gemeindepastor tätig war. Nach seinem Tod im Jahr 1966 übernahm Pastor Herbert Kiers die Arbeit. Nach dem Zusammenschluß zur Nordelbischen Kirche im Jahr 1976 wurde Pastor Kiers, ebenfalls Kriegsblinder, Nordelbischer Beauftragter. Diese Arbeit hat er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1994 geleitet.
Von 1994 bis 1999 war der sehbehinderte Pastor Benedikt Kleinhempel Nordelbischer Beauftragter für die Blindenseelsorge. Seit 1999 bekleidet Diakon Reiner Nissen als erster Sehender dieses Amt.
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